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Rollgerüst für Wartungsarbeiten

Wartungsarbeiten am Haus kommen selten einzeln. Es liegt ein Zettel auf dem Tisch: ein Fensterrahmen zum Ausbessern, eine Fuge zum Erneuern, die Regenrinne zum Ausräumen, eine Leuchte zum Wechseln und eine lose Fassadenplatte zum Befestigen. Für so eine Runde mieten Sie meistens das schmale Rollgerüst mit 75 Zentimetern Rahmenbreite, aufgebaut auf ungefähr vier bis gut sieben Meter Arbeitshöhe. Diese Seite beantwortet die Frage, die dazugehört: Wie wählen Sie Modell und Höhe, wenn Sie keine einzelne Aufgabe haben, sondern eine Liste, und wie verteilen Sie diese Liste auf Ihre Tage?

Auf einen Blick
Aufgebautes Rollgerüst vor der Fassade eines Reihenhauses
Arbeitshöhe bis zur Dachrinne, stabil vor der Fassade

Warum ein Rollgerüst für Wartungsarbeiten?

Wer Wartungsarbeiten einzeln angeht, mietet im Jahr dreimal und zahlt jedes Mal für Hin- und Rückweg des Materials. Wer den Zettel sammelt, bis eine richtige Runde daraus geworden ist, mietet einmal und arbeitet sich in zwei oder drei Tagen um das Haus herum. Das verändert allerdings die Auswahl. Sie suchen dann kein Modell für das Ausbessern eines Rahmens, sondern eines, das an jeder Station Ihrer Liste hinpasst und das Sie allein umsetzen können. Ein Gerüst für Wartungsarbeiten zu mieten heißt deshalb, im Voraus über drei Dinge nachzudenken: über den höchsten Punkt, über die engste Durchfahrt und über die weichste Stelle, die irgendwo auf Ihrer Liste vorkommt.

Welches Rollgerüst Sie für eine ganze Wartungsliste mieten

Für eine Runde Wartungsarbeiten mieten die meisten das schmale Rollgerüst mit 75 Zentimetern Rahmenbreite. Der Grund ist nicht die Tragkraft, sondern die Durchfahrt: Sie kommen damit zwischen Hecke und Wand hindurch, über einen Plattenweg von einem Meter Breite und durch das Gartentor an der Seite des Hauses. Die breite Variante mit 135 Zentimetern trägt zwar mehr neben Ihnen, bleibt aber genau an den Stellen hängen, an denen Ihre Liste die interessanten Punkte hat. Beide Bauarten decken übrigens denselben Höhenbereich von 4,2 bis 14,2 Metern ab.

Bei Wartungsarbeiten schleppen Sie ohnehin kein Material, sondern Werkzeug. Ein Eimer, eine Kartuschenpresse, ein Schraubendreher, etwas Farbe und ein Lappen, mehr geht selten mit nach oben. Trotzdem ist Platz genug für einen Helfer da: Nach EN 1004 fällt das Material in Traglastklasse 3, also 200 Kilogramm pro Quadratmeter. Zwei Personen mit Kleinkram sind damit kein Thema. Nur wenn Sie ganze Bretter oder Platten austauschen wollen, lohnt es sich, über die breite Ausführung nachzudenken. Für alles andere ist das schmale Gerüst bei Wartungsarbeiten die beweglichere Wahl.

Fahrbarer Aluminiumturm mit Geländern und eingelegten Belägen, wie er für eine Runde um das Haus zusammengesteckt wird

Fassadengerüste, Systemgerüste und Hebebühnen stehen bei uns gar nicht im Verleih. Für eine Runde ums Haus wären sie auch die falsche Idee, denn Sie stehen an jeder Station nur eine halbe Stunde und ziehen dann weiter. Fahrbare Aluminiumtürme sind genau dafür gebaut. Wenn Ihre Liste ausschließlich Punkte an der Fassade enthält, lesen Sie ergänzend die Seite zu Arbeiten an der Gebäudehülle, dort geht es um dieselbe Hülle in einem Rutsch. Für die Runde selbst bleibt der fahrbare Turm trotzdem das Mittel der Wahl.

Arbeitshöhe nach dem höchsten Punkt Ihrer Liste wählen

Bei einer Liste bestimmt nicht der Durchschnitt die Bestellung, sondern der oberste Eintrag. Schreiben Sie hinter jede Aufgabe die Höhe, an der sie sitzt, und suchen Sie danach die größte Zahl. Diese eine Zahl ist Ihre Arbeitshöhe. Alles andere liegt darunter und ist aus derselben Aufstellung ohne Umbau erreichbar. Umgekehrt bringt es nichts, den Turm nach der Regenrinne zu bemessen, wenn auf der Rückseite noch eine Antenne oder ein Ortgangbrett auf der Liste steht. Ein Gerüst, das an einer einzigen Station zu niedrig ist, verdirbt Ihnen den halben Tag.

Für die Umrechnung gilt: Zur Höhe des Belags kommen rund zwei Meter dazu, denn so weit greifen Sie im Stehen noch bequem über die Standfläche hinaus. Eine Rinne auf sechseinhalb Metern bedeutet also einen Belag auf viereinhalb. Bei einem Bungalow oder für Arbeiten im Erdgeschoss landen Sie um die 4,2 Meter, bei einem zweigeschossigen Reihenhaus mit Rinne und Ortgang eher bei sieben. Dazwischen liegt fast jede übliche Wartungsliste. Nehmen Sie im Zweifel die nächsthöhere Stufe, denn nach oben schadet ein Turm nie, nach unten schon.

Aufbau an der Giebelseite mit langem Belag und Leitern an der Mauer, eine Station der Runde um das Haus

Messen Sie lieber einmal ordentlich, statt am Bestelltag zu raten. Fotografieren Sie jede Stelle Ihrer Liste und legen Sie eine Latte oder einen Zollstock ins Bild, dann rechnen Sie am Küchentisch in Ruhe hoch. So sehen Sie auch, ob eine Stufe mehr wirklich nötig ist oder ob Sie mit der kleineren Aufbauhöhe hinkommen. Welche Aufbauten zu welcher Zahl gehören, steht auf der Seite zu sieben Metern Arbeitshöhe. Diese eine Zahl geben Sie beim Bestellen an, und danach richtet sich der gesamte Aufbau des Gerüsts.

Wo Sie den Turm aufstellen, wenn Sie einmal mieten

Eine Wartungsrunde führt einmal um das Haus, und dabei wechselt der Boden ständig. Vorne Gehwegplatten, an der Seite ein Kiesstreifen, hinten Rasen und irgendwo ein Beet mit frischer Erde. Gehen Sie die Runde deshalb vor der Bestellung einmal ab und notieren Sie pro Station, worauf die Rollen stehen werden. Diese Notiz sagt Ihnen genau, wie viele Bohlen, Platten oder Bretter Sie vorher bereitlegen müssen, damit nichts einsinkt und der Turm überall waagerecht steht. Bei Wartungsarbeiten im Garten ist das der Punkt, der die meiste Zeit frisst.

Der zweite Punkt ist die Breite. Jede Station braucht nicht nur die Grundfläche, sondern auch den Raum für die Stabilisatoren, die schräg nach außen zeigen und ausgeklappt bleiben müssen. Genau hier scheitern viele Wartungslisten an der Rückseite des Hauses, wo eine Hecke, eine Regentonne oder ein Kellerabgang den freien Streifen auf einen halben Meter drücken. Räumen Sie diese Hindernisse einen Tag vorher weg, nicht erst, wenn die Teile schon da liegen. Ein Gerüst, das nur zur Hälfte aufgestellt werden kann, ist kein halbes Gerüst, sondern gar keines.

Auf dem Gehweg gestapelte Einzelteile, daneben bleibt der Streifen frei, den der Aufbau später am Boden braucht

Denken Sie zuletzt an alles, was über Ihrem Kopf hängt und nicht auf der Liste steht. Ein Fallrohr, eine Markise, ein Sat-Arm, eine Wäscheleine oder ein tief hängender Ast stehen erstaunlich oft genau dort, wo der Rahmen hochwandert. Wer diese Dinge beim Rundgang notiert, verschiebt die Station um einen Meter und ist fertig. Eine praktische Liste zum Abhaken vor der Bestellung steht in der Checkliste vor der Bestellung. Zehn Minuten mit dieser Liste im Garten ersparen Ihnen am Arbeitstag zwei umgeplante Stationen.

Wie viele Tage Sie für eine Runde Wartungsarbeiten mieten

Rechnen Sie in Stationen, nicht in Aufgaben. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus hat sechs bis acht Stellen, an denen der Turm stehen kann, und pro Station gehen ein paar Minuten für das Umsetzen, das Ausrichten und das Setzen der Bremsen drauf. Wenn Sie an jeder Station eine halbe bis dreiviertel Stunde arbeiten, ist der Tag voll, bevor Sie die Rückseite erreicht haben. Zwei Tage sind für eine vollständige Runde ums Haus der Normalfall, und der zweite Tag ist selten der langweiligere von beiden.

Drei Tage werden es, sobald Reparaturen dazukommen, die Trockenzeiten haben. Frische Fugenmasse, ausgebesserte Stellen im Putz und ein Anstrich brauchen alle eine Nacht, bevor Sie den nächsten Schritt machen können. Wer beides in einer Runde erledigen will, prüft am ersten Tag, arbeitet am zweiten und geht am dritten noch einmal über die Stellen, die trocknen mussten. Das ist der Ablauf, mit dem eine Liste tatsächlich abgehakt wird. Planen Sie den dritten Tag also lieber ein, als auf dem Gerüst gegen die Uhr zu arbeiten.

Ein gezählter Satz Rohre und Rahmen liegt auf der Einfahrt, daraus bauen Sie das Rollgerüst an jeder Station selbst auf

Diese Rechnung geht auf, weil der Einstieg das Teure an einer Miete ist und jeder angehängte Tag danach kaum noch zählt. Drei Tage kosten damit kaum mehr als einer, während drei getrennte Anlieferungen im Jahr dreimal richtig zu Buche schlagen. Genau deshalb lohnt es sich, kleine Reparaturen aufzusparen, bis eine Runde daraus wird, statt für jede einzelne Kleinigkeit erneut zu mieten. Ein Gerüst, das drei Tage steht und drei Tage genutzt wird, ist die günstigste Variante überhaupt.

Wartungsarbeiten pro Aufstellung vollständig abarbeiten statt hin und her

Der Belag ist 245 Zentimeter lang, und das ist der Streifen Hauswand, den Sie pro Station bearbeiten. Teilen Sie Ihre Runde genau in diese Streifen ein. An jeder Station gilt dann eine einfache Regel: Sie steigen erst wieder ab, wenn in diesem Streifen alles erledigt ist, was auf der Liste steht. Rinne ausräumen, Fuge prüfen, Schraube nachziehen, Farbe auftupfen, alles in einem Zug. Zweimal hochzusteigen für zwei benachbarte Kleinigkeiten ist bei Wartungsarbeiten die häufigste Zeitverschwendung, und sie fällt niemandem auf.

Arbeiten Sie innerhalb einer Station von oben nach unten. Was Sie unten schon gereinigt oder gestrichen haben, ist sonst innerhalb einer Stunde wieder schmutzig vom Schleifstaub der Stelle darüber. Nehmen Sie außerdem gleich das Material für kleine Reparaturen mit hinauf, also Dichtstoff, Schrauben und etwas Farbe. Eine Kleinigkeit sofort zu erledigen, statt sie zu notieren, spart Ihnen später eine ganze zusätzliche Station an derselben Stelle, für die Sie den Turm ein zweites Mal ausrichten müssten.

Aufbau vor einer Hausfassade mit umlaufenden Geländern, jede Station deckt einen festen Streifen der Wand ab

Führen Sie nebenbei eine Seite pro Station. Notieren Sie, was Sie gemacht haben und was Sie gesehen, aber stehen gelassen haben, und fotografieren Sie jeden Befund mit einem Zollstock im Bild. Im nächsten Jahr sehen Sie in Sekunden, welcher Riss gewachsen ist und welcher unverändert geblieben ist. Genau diese Notizen machen aus einer zufälligen Reparatur eine echte Wartung, und sie bestimmen, wie lang Ihre Liste beim nächsten Mal wird. Und sie sagen Ihnen im Folgejahr sofort, welche Aufbauhöhe Sie damals gebraucht haben.

Anlieferung, Aufbau und Abholung bei dieser Vermietung

Sie bekommen einen kompletten, gezählten Satz Einzelteile: Rahmen, Beläge, Geländer, Diagonalen, Räder und Ausleger. Aufgebaut wird nichts geliefert, und niemand stellt den Turm für Sie hin. Den Aufbau erledigen Sie selbst; Anleitung und Video liegen dem Satz bei, und zu zweit dauert das für die üblichen Höhen an einem Wohnhaus etwa eine halbe Stunde. Bei einer Wartungsrunde ist das auch praktisch, denn Sie versetzen das Gerüst im Lauf einer Runde sowieso mehrmals täglich mit eigenen Händen.

Eine Bestellung bis 15:00 Uhr bedeutet Lieferung am folgenden Werktag; Sie dürfen den Termin aber genauso gut auf ein bestimmtes Wochenende legen. Praktisch ist, dem Team kurz zu sagen, wo der Wagen halten kann und wie weit es von dort bis zur ersten Station ist. Das Material wird an einer Stelle abgelegt, und Sie tragen es von dort aus zu jeder Position weiter, an der Ihre Liste etwas vorsieht. Ein Gerüst in Einzelteilen lässt sich dabei auch über eine Stufe oder durch ein schmales Tor bringen.

Bauteile liegen sortiert auf der Straße bereit, so wie sie vor dem ersten Aufbau des Tages abgelegt werden

Am Ende bauen Sie wieder ab und legen alles gebündelt an dieselbe Stelle. Sortieren Sie dabei nach Art, dann sehen Sie sofort, ob noch eine Diagonale hinter dem Schuppen liegt oder ein Geländer an der Hecke lehnt. Legen Sie den Abholtermin am besten einen Tag hinter Ihre letzte Reparatur, damit Sie die Stellen, die über Nacht getrocknet sind, in Ruhe noch einmal ansehen können, bevor der Turm wieder verschwindet und Sie nur noch die Leiter haben.

Sicherheitsregeln für das Gerüst, das Sie mieten

Bauen Sie an jeder Station vollständig auf. Das klingt selbstverständlich, ist aber genau der Punkt, an dem eine Wartungsrunde gefährlich wird: Für eine Schraube und zwei Minuten lässt jemand das obere Geländer weg oder klappt die Stabilisatoren ein, weil die Hecke im Weg ist. Ein Aufbau ohne Geländer ist kein schnellerer Aufbau, sondern ein anderer. Wenn der Platz nicht reicht, versetzen Sie die Station um einen Meter, statt Teile wegzulassen. Ein unvollständiges Gerüst ist bei Wartungsarbeiten kein Zeitgewinn, sondern schlicht ein Risiko.

Dazu kommen zwei Regeln, die Sie an jeder einzelnen Station wiederholen: Bremsen setzen, bevor Sie hochgehen, und innen durch die Luke aufsteigen statt außen am Rahmen. Prüfen Sie nach jedem Versetzen, ob wirklich alle vier Rollen Bodenkontakt haben; auf einem Gartenweg mit Gefälle ist das häufig nicht der Fall. Und arbeiten Sie bei kräftigem Wind nicht auf voller Höhe, auch wenn nur noch ein Punkt auf der Liste offen ist. Ein hoher, schmaler Turm reagiert auf Böen deutlich empfindlicher, als er von unten aussieht.

Aufbau mit Belag, dessen Leiter innerhalb der Rahmen sitzt und den Aufstieg an jeder Station gleich hält

Wenn etwas passiert, dann fast immer beim letzten Punkt einer Station. Jemand lehnt sich über das Geländer, weil das Ende der Rinne nur noch eine Armlänge entfernt ist, und will sich das Umsetzen sparen. Diese Armlänge ist die teuerste Abkürzung der ganzen Runde. Steht Dachwerk auf Ihrer Liste, planen Sie es getrennt und lesen Sie vorher, was für Arbeiten oben am Dach gilt. Alles darunter erledigen Sie in derselben Runde bequem vom Gerüst aus, ohne dafür ein zweites Mal zu mieten.

Kerndaten für diese Arbeit

MerkmalWert
Empfohlenes GerüstSchmales Rollgerüst (RS51) (Altrex RS TOWER 51)
Arbeitshöhe für diese Arbeit4,2 - 7,2 m
Lieferbare Arbeitshöhen4,2 bis 14,2 Meter
NormEN 1004, Lastklasse 3 (200 kg pro m²)
LieferungVor 15:00 Uhr bestellt, am nächsten Werktag geliefert
Jeder weitere Tag95% Rabatt, ab €7,50 pro Tag

Tipps für Wartungsarbeiten

  1. Schreiben Sie hinter jede Aufgabe die Höhe, in der sie sitzt. Die größte Zahl bestimmt, welche Aufbauhöhe Sie bestellen, und der ganze Rest Ihrer Liste passt dann automatisch darunter, ohne dass Sie unterwegs etwas umbauen müssen.
  2. Ordnen Sie die Aufgaben danach nach Standort und nicht nach Dringlichkeit. So setzen Sie den Turm einmal pro Stelle um, statt den ganzen Tag über den eigenen Gartenweg hin und her zu fahren.
  3. Heben Sie kleine Reparaturen für einen Tag auf, an dem der Aufbau ohnehin steht. Eine lose Pfanne oder eine Leuchte kostet dann zehn Minuten statt eines eigenen Mietzeitraums mit Anlieferung.
  4. Legen Sie ein paar Platten oder Bretter für die weichen Stellen im Garten bereit. Rollen, die im Rasen einsinken, kosten Sie mehr Zeit an Ausrichten und Nachstellen als die eigentliche Reparatur.
  5. Klopfen Sie Stirnbretter und Fensterbänke mit dem Griff des Schraubendrehers ab. Ein dumpfer Ton verrät weiches Holz lange bevor die lackierte Oberfläche irgendetwas davon erkennen lässt, und von unten hören Sie das nie.
  6. Räumen Sie Lüftungsgitter und Rinnenausläufe sofort frei, statt den Befund nur zu notieren. Diese Arbeit dauert kaum eine Minute und verhindert einen großen Teil aller späteren Feuchteschäden, solange Sie ohnehin oben auf dem Gerüst stehen.

Häufige Fragen zu Wartungsarbeiten

Welches Rollgerüst mieten Sie für kleine Wartungsarbeiten an einem Wohnhaus?

Meistens das schmale Modell mit 75 Zentimetern Rahmenbreite. Sie tragen bei Wartungsarbeiten nur Werkzeug nach oben und brauchen keine große Ablagefläche, dafür aber die Möglichkeit, zwischen Hecke und Wand oder durch ein Gartentor zu kommen. Die breite Ausführung mit 135 Zentimetern mieten Sie nur dann, wenn Sie ganze Bretter oder Platten austauschen und das Material mit hinauf muss. Der Höhenbereich ist bei beiden identisch, es geht also allein darum, wo das Gerüst am Ende noch hindurchkommt und wie leicht es sich versetzen lässt.

Wie gehe ich beim Mieten vor, wenn mehrere Aufgaben auf der Liste stehen?

Notieren Sie zu jeder Aufgabe die Höhe und den Standort. Die größte Höhe bestimmt, was Sie bestellen; die Standorte bestimmen, wie viele Stationen Ihre Runde hat und damit, wie viele Tage Sie mieten. Erst danach legen Sie den Liefertag fest. Diese Reihenfolge klingt umständlich, spart aber genau den Fehler, an dem die meisten Runden scheitern: einen Aufbau, der an der Rückseite des Hauses plötzlich zu niedrig ist. Danach ist das Mieten selbst nur noch eine Frage von zwei Minuten.

Wie viele Tage muss ich für eine Runde um das Haus mieten?

Zwei Tage sind der Normalfall für ein Einfamilienhaus mit sechs bis acht Stationen. Drei Tage werden es, sobald Fugenmasse, Putz oder Farbe im Spiel sind, denn dafür brauchen Sie eine Nacht Trockenzeit und einen zweiten Durchgang. Weil ein Puffertag kaum etwas zusätzlich kostet, ist er die günstigste Versicherung gegen eine Liste, die unterwegs länger geworden ist. Bei Wartungsarbeiten wird sie das fast immer, sobald Sie zum ersten Mal oben stehen.

Ist einmal mieten wirklich günstiger als jede Aufgabe einzeln anzugehen?

In aller Regel ja. Vom Tagesbetrag bleibt nach dem Auftakttag nur ein Zwanzigstel stehen, weil auf jeden Folgetag 95 Prozent Nachlass entfallen. Eine Runde über drei Tage kostet Sie deshalb kaum mehr als ein einzelner Tag, während drei getrennte Termine im Jahr dreimal Anfahrt und dreimal einen vollen ersten Tag bedeuten. Sammeln Sie kleine Reparaturen also lieber, bis eine richtige Runde daraus wird, und mieten Sie dann einmal für einen Zeitraum, der bequem reicht.

Welche Arbeitshöhe mieten Sie, wenn die Aufgaben auf verschiedenen Höhen sitzen?

Immer die Höhe des obersten Punktes. Alles darunter erreichen Sie aus derselben Aufstellung, ohne etwas umzubauen. Aus dieser einen Zahl ergibt sich die Aufbauhöhe für die Bestellung; gemessen wird dort, wo der Turm nachher tatsächlich steht. Bei einem Bungalow landen Sie bei etwa 4,2 Metern Arbeitshöhe, bei einem zweigeschossigen Reihenhaus mit Rinne und Ortgang eher bei sieben. Eine Stufe zu tief zu mieten ärgert Sie den ganzen zweiten Tag, denn umbauen können Sie mitten in der Runde praktisch nicht mehr.

Wird geliefert, oder muss ich das Material während der Miete selbst holen?

Beides ist möglich. Frühestens kommt das Material am folgenden Werktag; ebenso gut schieben Sie den Termin weiter nach hinten, bis Ihre Runde wirklich losgeht. Abholen können Sie den Satz gratis in Amsterdam, Zeeburgerpad 89, 1019 AD. Sagen Sie bei der Zustellung kurz, wo der Wagen halten kann, dann liegt das Material genau dort, wo Ihre Runde beginnt. Beim Selbstabholen brauchen Sie einen Kombi oder einen kleinen Anhänger, mehr an Fahrzeug ist nicht nötig.

Gehört der Aufbau zur Vermietung des Rollgerüsts dazu?

Nein, das Aufstellen des Turms bleibt Ihre eigene Aufgabe. Geliefert wird ein vollständiger, gezählter Teilesatz, der nach der Arbeit wieder abgeholt wird; hingestellt oder aufgebaut wird nichts. Sie bekommen eine Anleitung und ein Video, und zu zweit steht der Turm in den üblichen Höhen in etwa einer halben Stunde. Für eine Wartungsrunde ist das ohnehin sinnvoll, weil Sie ihn im Lauf des Tages mehrfach selbst versetzen und dabei jedes Mal neu ausrichten und die Bremsen setzen müssen.

Kann ich länger mieten, wenn die Liste unterwegs länger wird?

Ja, und das passiert bei Wartungsarbeiten fast immer. Sobald Sie oben stehen, sehen Sie Dinge, die vom Boden aus unsichtbar waren, und der Zettel wächst. Ein Anruf genügt, solange die Teile noch bei Ihnen im Garten liegen; der Zeitraum wird dann weitergeschrieben. Da ein Tag mehr fast nichts ausmacht, fällt das kaum ins Gewicht, und Sie sparen sich eine zweite Anfahrt im nächsten Monat. Sagen Sie umgekehrt Bescheid, wenn Sie früher fertig sind, dann wird die Abholung vorgezogen.

Wie viel Platz braucht der Aufbau an jeder Station meiner Runde?

Zur Standfläche kommt der Bereich dazu, in dem die Stabilisatoren schräg nach außen stehen. Beim schmalen Modell ist das in der Breite gut anderthalb Meter und in der Länge etwa drei. Die Rückseite des Hauses ist erfahrungsgemäß die schwierigste Station, weil dort Regentonne, Hecke und Kellerabgang zusammenkommen. Räumen Sie diesen Streifen frei, bevor Sie mieten, nicht erst am Morgen der Anlieferung. Eine halbe Stunde Aufräumen erspart Ihnen später eine komplett umgeplante Station.

Was mache ich mit meinem Mietzeitraum, wenn das Wartungswochenende verregnet?

Prüfen und Freiräumen geht auch bei Regen, Kleben, Streichen und Fugen dagegen nicht. Weil die zusätzlichen Tage kaum noch ins Gewicht fallen, ist es fast immer günstiger, zwei nasse Tage auszusitzen und danach weiterzuarbeiten, statt das Material zurückgehen zu lassen und in vierzehn Tagen ein zweites Mal zu mieten. Bei Sturm bleibt der Turm stehen und wird nicht bestiegen; danach gehen Sie einmal von unten nach oben alle Verbindungen, Bremsen und Stabilisatoren durch, bevor Sie die Runde fortsetzen.

Wann kommt die Kaution zurück, nachdem ich das Gerüst gemietet habe?

Nach der Rückgabe wird der Teilesatz gezählt, und die Kaution geht in der Regel innerhalb eines Werktags zurück. Sortieren Sie beim Abbau nach Art und legen Sie alles an einer Stelle zusammen, dann geht das Zählen schnell. Wie die Rückzahlung im Einzelnen läuft, steht unter Rückgabe und Erstattung der Kaution. Abweichungen gibt es nur, wenn Teile fehlen oder beschädigt zurückkommen. Mit dem eigentlichen Betrag für die Miete hat die Kaution nichts zu tun.

Auf meiner Liste steht auch Dachwerk. Geht das mit demselben Aufbau?

Bis zur Traufe und zur Rinne ja, auf dem Dach selbst nicht. Ein fahrbarer Turm ist eine Arbeitsplattform an der Wand und keine Absturzsicherung für die Dachfläche. Für Arbeiten am Dach selbst brauchen Sie andere Maßnahmen. Planen Sie diesen Teil Ihrer Liste also getrennt und mieten Sie den Turm für alles, was von unten erreichbar bleibt: Rinne, Ortgang, Stirnbretter und die Fassade darunter. Das ist erfahrungsgemäß der größte Teil einer Wartungsliste und in derselben Mietzeit gut zu schaffen.

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