Rollgerüst mieten mit 10 Metern Arbeitshöhe
Zehn Meter Arbeitshöhe bedeuten eine Plattform auf etwa acht Metern: das dritte Obergeschoss, der obere Rand einer hohen Stadthausfassade oder die Dachkante eines großen Gebäudes. In dieser Höhe dreht sich alles um den Aufbau genau nach Aufbauplan, mit Stabilisatoren und, wo vorgeschrieben, mit Verankerung. Ein ebener und tragfähiger Untergrund ist kein Detail mehr, sondern die Grundlage des gesamten Gerüsts.
- Arbeitshöhe 10 Meter = Plattformhöhe etwa 8 Meter.
- Mieten ab €240 pro Tag inkl. MwSt. (Schmales Rollgerüst (RS51)).
- 2 Modelle passen zu dieser Höhe; vergleichen Sie sie in der Tabelle unten.
- Vor 15:00 Uhr bestellt = am nächsten Werktag geliefert, in die ganzen Niederlande.
Plattformhöhe versus Arbeitshöhe
Die Plattformhöhe ist die Höhe der Arbeitsplattform selbst, gemessen vom Boden. Die Arbeitshöhe ist die Plattformhöhe plus circa 2 Meter Reichhöhe eines durchschnittlichen Erwachsenen, der auf der Plattform steht. Eine Arbeitshöhe von 10 Metern entspricht damit einer Plattformhöhe von etwa 8 Metern.
Welches Gerüst passt zu 10 Metern Arbeitshöhe?
| Modell | Arbeitshöhe | Plattformhöhe | Erste 24 Stunden | Jeder weitere Tag (95% Rabatt) | Kaution |
|---|---|---|---|---|---|
| Schmales Rollgerüst (RS51) | 10,2 m | 8,2 m | €240 | €12 | €500 |
| Breites Rollgerüst (RS52) | 10,2 m | 8,2 m | €265 | €13,25 | €500 |
Was Sie auf zehn Metern Arbeitshöhe erreichen
Mit der Plattform auf rund acht Metern stehen Sie auf Augenhöhe mit dem dritten Obergeschoss. Denken Sie an das Streichen der obersten Fensterrahmen eines Stadthauses, den Austausch eines Fallrohrstücks, die Kontrolle der Dachkante eines großen Gebäudes oder das Ausbessern von Fugen direkt unter der Dachrinne. Von der Plattform aus reichen Sie noch etwa zwei Meter höher, sodass die Rinne bequem erreichbar ist, ohne dass Sie sich strecken müssen.
Genau dort liegt auch die häufigste Fehleinschätzung. Viele wählen die Höhe nach Gefühl und merken erst an der Dachrinne, dass sie etwas zu niedrig stehen oder mit dem Bauch am Geländer arbeiten. Messen Sie deshalb zuerst den Abstand von der Straße bis zum höchsten Punkt, den Sie erreichen müssen, und ziehen Sie davon die zwei Meter Reichhöhe ab. Das Ergebnis ist die nötige Plattformhöhe und damit die Anzahl der Aufbaulagen.
Verankerung und zusätzliche Stabilisierung nach Aufbauplan
Auf zehn Metern ist das Fahrgerüst kein loser Turm mehr, den man eben aufstellt. Der Aufbauplan im Set gibt für jede Konfiguration an, welche Stabilisatoren gesetzt werden und wo eine Verankerung an der Fassade nötig ist. Arbeiten Sie diesen Plan Schritt für Schritt ab und lassen Sie keine Lage aus, auch wenn der Turm unten bereits stabil wirkt. Fahrgerüste erfüllen die EN 1004, doch die Norm setzt einen bestimmungsgemäßen Aufbau voraus.
Die Breite spielt dabei eine Rolle. Das RS51 ist 75 Zentimeter breit und damit schmal im Verhältnis zur Höhe, das RS52 ist 135 Zentimeter breit und steht auf einer breiteren Basis. Beide haben in dieser Höhe ihren eigenen Plan. Wenn Sie sich wegen eines schmalen Gehwegs für die schmale Variante entscheiden, gilt: Je schmaler und höher der Turm, desto größer werden die Anforderungen an Stabilisierung und Verankerung.
Ebener und tragfähiger Untergrund
Alles, was oben passiert, landet unten auf vier Rollen. Auf zehn Metern Arbeitshöhe ist ein ebener, tragfähiger Untergrund deshalb entscheidend. Pflaster, Beton und Asphalt sind geeignet, loser Sand, frische Gartenerde, eine Holzterrasse oder eine Kellerluke dagegen nicht. Achten Sie außerdem auf das Gefälle der Straße sowie auf Schachtdeckel oder Leitungsgräben, die genau unter einer Rolle liegen. Wirkt ein Standort zweifelhaft, versetzen Sie das Gerüst um einige Meter.
Richten Sie den Turm mit den Spindeln der Rollen waagerecht aus und prüfen Sie das nach jeder Lage erneut, nicht erst ganz oben. Wenige Zentimeter Schieflage unten werden auf acht Metern Plattformhöhe zu einer deutlichen Abweichung. Ziehen Sie danach die Bremsen an und gehen Sie einmal um den Fuß herum, um zu prüfen, ob alle vier Rollen wirklich tragen. Eine frei hängende Rolle bedeutet, dass die Last über drei Punkte läuft.
Sicherheit auf 10 Metern
Unsere Rollgerüste entsprechen der europäischen Norm EN 1004 für Rollgerüste. Stellen Sie beim Gebrauch immer die Rollen auf die Bremse, sobald Sie auf der Plattform stehen, nutzen Sie die Geländer und bewegen Sie das Gerüst niemals, während jemand darauf steht. Arbeiten Sie nicht bei Windstärke 6 oder höher, schon gar nicht auf größeren Arbeitshöhen wie 10 Metern.
Häufige Fragen
Wie hoch komme ich mit zehn Metern Arbeitshöhe?
Die Arbeitshöhe ist die Plattformhöhe plus etwa zwei Meter Reichhöhe. Bei zehn Metern Arbeitshöhe stehen Sie also auf einer Plattform von rund acht Metern und arbeiten bequem bis etwa zehn Meter. In der Praxis sind das das dritte Obergeschoss, der obere Rand einer hohen Fassade oder die Dachkante eines großen Gebäudes.
Muss ich das Gerüst in dieser Höhe an der Fassade verankern?
Das hängt von der gewählten Aufstellung ab. Der Aufbauplan zum Gerüst zeigt, welche Stabilisatoren nötig sind und ob eine Verankerung an der Fassade dazugehört. Halten Sie sich genau daran und bauen Sie nie höher als die Lage, für die die Stabilisierung vorgesehen ist. Wenn vor Ort etwas unklar bleibt, rufen Sie an, bevor Sie weiterbauen.
Darf das Gerüst auf einem Gartenweg oder Grünstreifen stehen?
Nur wenn der Untergrund eben ist und das Gewicht trägt. Rasen, Sand und frische Erde geben unter den Rollen nach, und das merken Sie meist erst, wenn der Turm schon hoch ist. Wählen Sie lieber Pflaster oder Beton oder schaffen Sie unter allen vier Auflagepunkten eine stabile, ebene Fläche, bevor Sie beginnen.
Was ist, wenn die Arbeit länger als einen Tag dauert?
Die ersten 24 Stunden werden zum vollen Tarif berechnet, jeder weitere Tag mit 95 Prozent Rabatt. Sie müssen also nicht auf einen knappen Zeitplan setzen oder den Turm bei schlechtem Wetter überstürzt abbauen. Wer vor 15:00 Uhr bestellt, bekommt das komplette Set am nächsten Werktag geliefert.